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Vorhofseptumdefekt

Ein Vorhof-Septumdefekt (ASD) ist ebenfalls ein häufiger angeborene Herzfehler. Wie beim Ventrikelseptumdefekt handelt es sich um eine Lücke in einer Scheidewand, diesmal der Trennwand zwischen den beiden Vorkammern (Atrium) des Herzens.

ASD steht hierbei für Atrium-Septumdefekt.

Vielen kleine Patienten mit diesem Herzfehler bleiben unentdeckt, haben keinerlei kardiale Probleme und müssen nie im Leben behandelt werden. 

Nur sehr große Lücken in der Vorhof-Scheidewand führen zu einem übermäßigen Blutfluss aus der linken in die rechte Vorkammer und belastet somit Herzkammern sowie die Blutbahn in der Lunge. Aber im Vergleich zum Ventrikelseptumdefekt treten Herzschwäche oder andere Symptome sehr viel seltener auf und Kinder müssen erst deutlich später, wenn sie körperlich größer sind, behandelt werden.

Daher können erfreulicherweise viele Vorhofseptumdefekte mit einer Kathetertechnik erfolgreich verschlossen werden.

Eine Operation am offenen Herzen ist nur selten notwendig.

Nach einem Eingriff können die allermeisten Patienten ein unbelastetes und körperlich aktives Leben ohne kardiale Restprobleme führen. Weitere Kontrollen sind allerdings wichtig, da sich auch nach erfolgreicher Behandlung Restprobleme insbesondere auch in Form von Herzrhythmusstörungen entwickeln können. 

Leben mit einem Vorhof-Septumdefekt (ASD)

 

Viele Kinder mit einem Vorhof-Septumdefekt haben keine oder nur geringe Beschwerden und entwickeln sich ganz normal. Wird ein ASD festgestellt, erfolgt die Betreuung in der Regel durch eine Kinderkardiologin oder einen Kinderkardiologen mit regelmäßigen Verlaufskontrollen.

Diese helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und den richtigen Zeitpunkt für eine mögliche Behandlung nicht zu verpassen. Nach einem erfolgreichen Verschluss, häufig über einen schonenden Kathetereingriff – können die meisten Kinder einen ganz normalen, aktiven Alltag führen.

Dennoch bleiben ärztliche Nachuntersuchungen wichtig, um das Herz langfristig zu beobachten, zum Beispiel im Hinblick auf den Herzrhythmus. Neben der medizinischen Betreuung kann es für Familien hilfreich sein, sich mit anderen betroffenen Eltern auszutauschen.

Selbsthilfegruppen, Elterninitiativen und Vereine für angeborene Herzfehler bieten Informationen, Erfahrungsaustausch und Unterstützung im Alltag. Ein Vorhof-Septumdefekt ist in den meisten Fällen gut behandelbar. Dank moderner Diagnostik und Therapie haben Kinder mit ASD heute sehr gute Aussichten auf ein unbeschwertes Leben.

Ein Vorhof-Septumdefekt ist ein angeborener Herzfehler, bei dem sich ein kleines Loch in der Wand zwischen den beiden oberen Herzhälften befindet. Viele Kinder haben dadurch keine Beschwerden. Ist der Defekt größer, kann er meist schonend mit einem Kathetereingriff verschlossen werden. Nach der Behandlung können die meisten Kinder ein ganz normales, aktives Leben führen.

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Für Kinder einfach erklärt...

Was ist ein Vorhof-Septumdefekt (ASD)?

Ein Vorhof-Septumdefekt, kurz ASD, ist ein häufiger angeborener Herzfehler. Dabei gibt es ein Loch in der Wand zwischen den beiden oberen Herzhälften, den sogenannten Vorkammern. Diese Wand trennt normalerweise die rechte und die linke Seite des Herzens. Beim ASD ist diese Trennwand nicht vollständig geschlossen.

 

Was bedeutet das für das Kind?

Viele Kinder mit einem ASD merken nichts von ihrem Herzfehler. Sie haben keine Beschwerden, entwickeln sich normal und müssen nie behandelt werden. Der Herzfehler wird oft nur zufällig bei einer Untersuchung entdeckt. Nur wenn das Loch sehr groß ist, fließt zu viel Blut von der linken in die rechte Herzhälfte. Dadurch werden das Herz und die Lunge stärker belastet. Im Vergleich zu anderen Herzfehlern treten Herzschwäche oder andere Probleme jedoch deutlich seltener auf. Eine Behandlung ist meist erst später im Kindesalter notwendig.

 

Wie wird ein ASD behandelt?

Viele Vorhof-Septumdefekte können heute schonend mit einem Kathetereingriff verschlossen werden. Dabei wird über ein dünnes Röhrchen, meist über die Leiste, ein kleines Verschluss-Element in das Herz eingesetzt. Eine Operation am offenen Herzen ist nur selten nötig.

 

Leben mit einem Vorhof-Septumdefekt (ASD)

Viele Kinder mit einem ASD haben keine oder nur geringe Beschwerden und können ganz normal aufwachsen. Wenn ein Vorhof-Septumdefekt festgestellt wird, erfolgt die Betreuung durch eine Kinderkardiologin oder einen Kinderkardiologen mit regelmäßigen Kontrollen. Diese Untersuchungen helfen dabei, das Herz im Blick zu behalten und rechtzeitig zu entscheiden, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist.

 

Nach einem erfolgreichen Verschluss, häufig durch einen Kathetereingriff, können die meisten Kinder einen normalen, aktiven Alltag führen, spielen, Sport treiben und am Leben teilnehmen wie andere Kinder.

Trotzdem bleiben ärztliche Nachuntersuchungen wichtig, um das Herz langfristig zu beobachten, zum Beispiel im Hinblick auf den Herzrhythmus.

Für viele Familien ist es hilfreich, sich mit anderen betroffenen Eltern auszutauschen. Selbsthilfegruppen, Elterninitiativen und Vereine für Kinder mit angeborenen Herzfehlern bieten Informationen, Erfahrungsaustausch und Unterstützung im Alltag.

 

Ein Vorhof-Septumdefekt ist in den meisten Fällen gut behandelbar. Dank moderner Medizin haben Kinder mit ASD heute sehr gute Chancen auf ein unbeschwertes Leben.

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